Dokumentationsstelle für

Flucht und Migration

 

„Living Memory“ – ein „lebendes Gedächtnis“, darum sollte es uns gehen: Ein Bild der Migration anhand von zahlreichen Einzel- und Familienschicksalen, ein Bild, das unser Leben in Deutschland bereichert und zugleich sensibilisiert für die entwicklungspolitischen Problemlagen in den Herkunftsländern.


Viele Flüchtlinge hatten Angst, vor unsere Kamera zu treten. Die Gründe waren

- Angst, davor, dass ihren Familien und Daheimgebliebenen Unrecht und Mord geschieht

  1. -Angst, dass sie wieder zurückgeschickt werden.

  2. -

Aus diesem Grund gibt es einen Teil der Interviews in Textform. Doch zunächst ein Überblick über die Fluchtursachen:


Krieg und Gewalt

In fast jedem siebten Land der Erde herrscht Krieg oder ein bewaffneter Konflikt.


Perspektivlosigkeit und Armut

Die 42 reichsten Menschen der Welt – allesamt Männer – verfügen über den gleichen Reichtum wie die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung, also rund 3,7 Milliarden Menschen.


Diskriminierung und Verfolgung

In mindestens drei von fünf Ländern werden Menschen gefoltert oder anderweitig misshandelt.


Rohstoffhandel und Landraub

Sämtliche der zehn ärmsten Länder der Welt sind reich an Rohstoffvorkommen.


Umweltzerstörung und Klimawandel

Allein 2017 wurden 18,8 Millionen Menschen von Naturkatastrophen zur Flucht gezwungen, von denen viele den Folgen des Klimawandels zugerechnet werden.


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